Zahlt sich teurer RAM aus?
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Hallo
Ich habe mal eine Frage. Ein Kumpel von mir will sich einen Rechner kaufen und er möchte aber nicht so viel ausgeben. Ist es sinnvoll, beim RAM zu sparen? Denn, wenn das jetzt ein NoName-667-DDR2 ist oder einer von Kingston 667-DDR2 ist doch egal oder nicht? Ist doch normalerweise die gleiche Leistung vorhanden?
Oder wo gibts da Unterschiede?
Ciao -
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Es gibt ja nichtnur Unterschiede bei der Kapazität, sondern auch zum Beispiel die Latenzen, die bei MarkenRAM oft kleiner sind. Zudem hat MarkenRAM oft eine bessere Kühlung, durch einen (meist passiven) Kühler. Zusätzlich dazu kommt natürlich, dass DDR-667-RAM von dem du sprichst mitlerweile ziemlich veraltet ist. Wenn schon kein DDR-3 Ram, dann nimm mindestens DDRII-800 Module.
Trotzdem sagt aber meine Erfahrung, dass man auch mit NoName-Ram gut fährt. Habe in meinem Rechner auch "billigen" Speicher verbaut, kann diesen aber sehr gut übertakten, wie ich es nichteinmal von MarkenRAM erwartet hätte und er macht mir bis jetzt trotz starker Übertaktung keine Probleme. -
also ich selber habe mir auch irgendwelche no name ram gekauft und bin mit den eig ganz zufrieden, werde aber bald auf DDR-3 umrüsten
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Qualität beim RAM hat man später bei Geschwindigkeit, Stabilität, Lebensdauer und OC-Fähigkeiten wieder.
Ein Tipp für Preisbewusste:
OCZ RAM, kann man kann zwar nicht generell empfehlen da der RAM meist hoffnungslos überversorgt ist mit Spannung und demzufolge nicht überall läuft, aber wenn dann läuft er meistens ordentlich für einen sehr angenehmen Preis. -
Also, das kommt ganz drauf an was du mit den Ram machen willst... zum übertakten würde ich schon den teuren nehmen, weil die meistens robuster gegen erhöhte Spannung sind... willst du einfach nur einen PC zusammenstecken und nichts übertakten, kannst du auch den Billigen nehmen. Aber selbst dann würde ich einen aus der mitttleren Preisstufe nehmen, weil die Haltbarkeit meistens besser ist... bei PC sachen kannst du davon aus gehen dass aktuelle Sachen besser sind, wenn sie teuer sind. Beim RAM isses ja so, dass DDR1 teurer ist als DDR2, der aber wiederum günstiger als DDR3 ist... aber bei zukunftsgetreuen PCs würde ich schon DDR3 nehmen... also wieder teuer... lebt einfach länger und kann mehr. Könnte später Geld sparen...
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mit noname RAM hatte ich öfter Defekte als mit Markenware. Hatte aber auch schon defektes RAM bei lebenslanger Garantie, wurde ersetzt, aber die Fehlersuche und -eingrenzung war halt nervig.
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Also ich denke, daß teuer nicht gleichzeitig besser sein muß. Hatte in meinem Laptop einen Marken-RAM drinnen von Transcend, leider durchgeschmort. Hab mir daher, weil ich erstmal wenig Geld zur Verfügung hatte, einen NoName RAM gekauft (das war vor 2 Jahren) und habe den eingebaut. Mir sind keine eistungseinbusen aufgefallen.
Ich denke halt, daß man bei NoName und bei Marken-RAM Schrott kaufen kann im warsten Sinne des Wortes, beides ist möglich. Soweit wie ich weiß, ist der meiste RAM ja so oder so "Made in Fernost" -
Man kann grundsätzlich nicht sagen "Billigram" = Billige Qualität
Wenn man sich nämlich die Speicherbausteine der vermeindlich Billigen Module anschaut findet man hochwertige Samsung Hynix oder Qimonda (ehemalig Infineon/Siemens) Bausteine.
Warum das so ist?
Ganz einfach es gibt weltweit nur neun Speicherchiphersteller
Der Unterschied zwischen Corsair, Kingston Technology, MDT, OCZ, A-Data etc. und den "Billigmodulen" ist lediglich das die Module der Markenhersteller z.t. Kühlkörper verbaut haben und ein toller Name draufsteht.
Ich zitiere mal Wikipedia:
Insgesamt gibt es auf der Welt nur noch neun Speicherchiphersteller:
* Nanya
* Elpida Memory
* Hynix
* Micron Technology
* Promos
* Powerchip
* Qimonda (Vertrieb auch als Marke Aeneon, ehemalig Infineon/Siemens)
* Samsung
* FOS-Systems
Diese Hersteller teilen sich 97 Prozent Marktanteil. Anbieter von Speichermodulen, wie Corsair, Kingston Technology, MDT, OCZ, A-Data etc. (sogenannte Third-Party-Hersteller) kaufen Chips bei den genannten Herstellern und löten diese auf ihre Platinen, wofür sie ein eigenes Layout entwerfen. Außerdem programmieren sie die SPD-Timings gemäß ihrer eigenen Spezifikationen, die durchaus spitzer eingestellt sein können als die der Originalhersteller.
auch nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsspeicher -
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